Markdorfer Bürgerinnen und Bürger haben sich zu einer überparteilichen Bürgerinitiative zusammengeschlossen.

"Wir wollen, dass das Bischofsschloss für

einen Hotelbetrieb oder ähnliche Nutzung

erhalten bleibt und kein Rathaus daraus wird"

Wir danken allen Unterstützern, dass wir dieses Ziel bei
der Abstimmung am 16.12.2018 erreichen konnten.

Auch wenn das Ergebnis äußerst knapp war, haben sich
Markdorfs Bürger die Chance erhalten das Bischofsschloss
einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.

Wir bleiben aktiv, einen Stillstand in den Bemühungen zur Entwicklung und Belebung der Altstadt darf es nicht geben.


Aktuelles:

16.4.2019

Die Präsentation des Projektseminars im Master-Studiengang „Kommunikationsmanagement“ zur Befragung zum Bürgerentscheid ist seit kurzem auf der Webseite der Universität Hohenheim online.
Eine beeindruckende Arbeit, interessante Zahlen und treffende Analysen.

 

15.4.2019

Die CDU Fraktion im Gemeinderat schließt nach wie vor eine Wiederaufnahme der Rathaus-Umzugspläne nach Ablauf der dreijährigen Bindungsfrist des Bürgerentscheids nicht aus. Als Begründung wird u.a. angegeben, dass die Mehrheit für den Stopp der Pläne äußerst gering war und bei leicht veränderter Stimmungslage auch ein anderes Ergebnis vorstellbar gewesen wäre. Bei dieser Argumentation wird allerdings unterschlagen, dass ein großer Teil der NEIN-Stimmen nicht aus Sympathie für einen Rathausumzug abgegeben wurde, sondern weil für viele Wähler eine mögliche alternative Nutzung des Bischofsschlosses nicht erkennbar war. Diese Tatsache erklärt natürlich, warum die CDU an einer Bürgerbeteiligung zur Findung von sinnvollen Nutzungen überhaupt kein Interesse haben kann.

 

Ulrich Müller (CDU), ehemals MdL, Ex-Minister und Aufsichtsratsvorsitzender der Schloss Aulendorf GmbH, unterstützt die Haltung der CDU Fraktion, wenn er beim Stadtgespräch am 1.April sagt, dass es einfacher wäre eine Verwaltung in einem historischen Gebäude unterzubringen als Investoren / Mieter für eine private Nutzung zu finden. Diese Meinung können sogar wir teilen, mit folgendem Zusatz: Die Nutzung als Verwaltungsgebäude ist nicht deshalb einfacher, weil z.B. der Umbau einfacher zu realisieren ist, sondern weil die Finanzierung einfacher ist. Man bedient sich einfach aus dem Steuersäckel, sofern die Bürgerschaft nicht aufmuckt.

 

25.3.2019

Die Auftaktveranstaltung zum Bürgerdialog am letzten Samstag verlief recht vielversprechend, siehe auch die Berichte im SÜDKURIER und der Schwäbischen Zeitung.  Erste Meinungen und Vorschläge zu verschiedenen Themen wurden auf großen Bögen eingesammelt. Darunter auch viele Ideen, die bereits im Vorfeld des Bürgerentscheids bei uns eingegangen sind und aufgearbeitet wurden. Wir hoffen darauf, dass diese, nachdem sie professionell zusammengetragen und ausgewertet wurden, mehr Gehör finden als im letzten Jahr.

 

Zum Ende der Veranstaltung wurde der vermutlich größte Stuhlkreis gebildet, den Markdorf jemals gesehen hat. 200 Teilnehmer klingt viel, es sind aber lediglich (weniger als) 2% aller Wahlberechtigten. Hier muss mehr kommen. Interessante Ergebnisse aus der ersten Runde könnten durchaus Interesse für die nächste Veranstaltung wecken. Wünschenswert wäre auch, dass die Ideensammlung nicht auf die Veranstaltungstage beschränkt bleibt, sondern z.B. über die Internetseite der Stadt kontinuierlich fortgesetzt wird, als naheliegendes Beispiel sei die "sag's doch" Platform zur Online-Beteiligung im Bodenseekreis genannt.

 

Die Referenten hatten zu Anfang klargestellt, dass es keine Wutbürger gibt, jede Meinung hat das Recht gehört zu werden. Ob diese Botschaft bei allen Anwesenden angekommen ist….?

 


 

Für uns ist ein Bürgerentscheid ein Mittel der Direkten Demokratie.

Markdorf gewinnt durch die Bürgerbeteiligung und breiter politischer Diskussion in der Bürgerschaft und erreicht damit mehr Selbstbestimmung der Bürger.