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Für Markdorf fehlt das gute Stadthotel

<SZ> Seit Oktober 2017 ist das Hotel im Bischofsschloss zu. Gerät Markdorf jetzt bei internationalen Gästen in Vergessenheit?

Abgesehen vom Hotel Wirthshof, an das ja noch ein Campingplatz angeschlossen ist, fehlt für Markdorf das gute Stadthotel, in dem vor allem Durchreisende und Geschäftsreisende übernachten. Ein Drei-Sterne-Superior mit regionalem Touch wäre ideal und würde eine große Lücke füllen. Besonders für größere Gruppen wäre ein gutes Mittelklassehotel mit Frühstücksangebot optimal und sehr gut zu vermarkten.

<SZ> Bemerken Sie jetzt schon die Lücke, die das Bischofsschloss hinterlässt?

Aktuell noch nicht so sehr, aber 2018 wird es sich bestimmt bemerkbar machen. Das Potential für ein Hotel ist da, besonders auch während der großen Messen in Friedrichshafen, wenn Aussteller und Gäste Übernachtungsmöglichkeiten suchen. Wir bekommen außerdem viele Anfragen von Pilgern und Radfahren, die nur eine Nacht bleiben wollen. Wir versuchen immer, dass wir die Gäste bei uns unterbringen können, aber wir könnten noch weitere gute Quartiere brauchen.

<SZ> Kann solch eine Schließung überhaupt kompensiert werden?

Nein, im Moment nicht. Wenn ein Hotel schließt, wirkt sich das immer auf die Übernachtungszahlen aus. Auch die Campingplätze der Region können das derzeit nicht auffangen.

Das vollständige Interview finden sie hier.

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