Umfrage zur alternativen Nutzung des Bischofsschlosses

Nach dem für uns positiv ausgegangenen Bürgerentscheid, welcher den Umzug des Rathauses ins Bischofsschloss verhindert hat, fragen wir Sie, welche alternative Nutzung des Schlossensembles würden Sie sich wünschen?

Zur Auswahl stellen wir Ihnen vier Nutzungskategorien:

  • Hotelbetrieb, in der bisherigen Form oder als 3 Sterne Stadthotel
  • Bürogebäude, vorzugsweise Vermietung kleiner Büroeinheiten für Kanzleien, Ingenieurbüros, Start up Unternehmen, etc.
  • Bürgerhaus (für vielfältige kommunale Nutzung), z.B. Stadtmuseum (Neugründung),Stadtbibliothek & Lesesaal im Schlossturm für Touristen und Einheimische, Standesamt mit Bewirtungsmöglichkeit, Stadtgalerie, Fremdenverkehrsbüro, Stadt Marketing, 4 bis 6 Büroräume für Gemeinderatsfraktionen, Gestaltungsbeirat oder Agenda Gruppen, kleiner Versammlungs- und Festsaal (in der Schlossscheuer), Vereinsräume, Musikschule,.....
  • Wohnungen, Apartments, Gästehaus, bevorzugte Nutzung für neue städtische Mitarbeiter, neue Lehrer, etc.

Ein Gastronomiebetrieb inkl. sommerlicher Bewirtung im Schlosshof sollte für alle Nutzungsalternativen obligatorisch sein.

Die Umfrage ist anonym, unverbindlich und erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität. Sie soll uns lediglich helfen, den Bürgerwillen besser einschätzen zu können.

Bitte entscheiden Sie sich für eine der genannten Nutzungskategorien. Sollten Sie andere / weitere Vorschläge haben, schreiben Sie uns.

Kommentare: 13
  • #13

    Hubert Becker (Mittwoch, 02 Januar 2019 17:30)

    „Auch wir hätten Nutzungsideen sozialer und kultureller Art.“
    Es wäre ein starkes Zeichen, die interessierten Bürger JETZT bei der weiteren Planung einzubeziehen. Die weitere Nutzung des Schlossareals und die gesamte Stadtentwicklung sind so wichtige Themen für Markdorf, dass hier keine Pause eingelegt werden sollte.
    Vor jeder Planung kommen zunächst Wünsche, Ideen und Gedanken. Viele Leute haben viele Gedanken – man sollte diese Ideen JETZT aufgreifen und in die Planung einfließen lassen. Ob es ein Hotel für Gäste oder ein Bürgerhaus für die Einheimischen geben soll steht nicht zwangsläufig an erster Stelle, Hauptsache die Innenstadt wird am Leben erhalten.
    Ich sehe mit Sorge, dass ganze Straßenzüge unattraktiv geworden sind. Es fehlt das rege Geschäftstreiben in der Altstadt, es fehlen wichtige Anlaufstellen und es fehlen Kneipen und Gasthäuser. Unser (ehemals) schönes Städtchen sollte nicht noch weitere Jahre vor sich hin darben. Das Schlossareal könnte Anziehungs- und Mittelpunkt sein, damit Leben und Treiben in die Altstadt zurückkommen. Je früher, desto besser.
    Die Verantwortlichen sollten dazu bewegt werden, mit dem Thema Bischofsschloss JETZT keine Pause einzulegen.

  • #12

    C. Jansen (Samstag, 22 Dezember 2018 13:30)

    Ich stimme dem ersten Kommentar von Armin Franke zu. Bezüglich des Bürgerentscheides bin ich regelrecht erleichtert. Frag mich wie man ein "modernes" Rathaus in einem alten Schloss unterbringen will, während ich viele soziale Einrichtungen kenne, die regelrecht darum bettern aus einen altem Gebäude rauszukommen und in einen modernen Neubau-Baukasten besser arbeiten zu können. Ebenfalls enttäuscht es mich, dass Markdorf so wenig für seine Altstadt tut und das langsame Sterben anscheinend noch nicht einmal bemerkt. Neue Häuser sind schön und gut, passen aber ÜBERHAUPT NICHT in eine Altstadt rein. Da kann man doch viel schönere Häuser bauen. Ein passendes Beispiel ist dafür der Wohn-Neubau-Komplex vor Sparkasse und Proma, der von einigen Bürgern, wegen der Stahlfassade, den Spitznamen "das Gefängnis" erhalten hat. Wohingegen älteren Gebäuden der sinnvolle Nutzen genommen wird, wie z.B. das alte Postgebäude, dessen inhalt in den MegaMix reingequetsch wurde. Die Post unserer Stadt wurde wie auf ein Abstellgleis gesetzt und erweckt den Eindruck einer Notunterkunft. Voll peinlich. Eine Renovierung des Postgebäudes wäre wünschenswert und hat noch der Kriegszeit getrotzt. Ein weiteres Negativ-Beispiel ist der alte Bahnhof. Früher konnte man sich dort wenigstens noch unterstellen im Gebäude, als der Schalter noch geöffnet war. Jeden Schultag fahren morgens viele Schüler von Markdorf nach FN zur Schule. Ich erinnere mich noch genau daran, wie mal eines Morgens ein schlimmer Schneesturm wütete, und der Zug ausfiel. Da war man froh, wenn man sich im Bahnhofgebäude reinstellen konnte, dass man nicht erfror. Für Kinder und Jugendliche sowieso eine Zumutung. Wäre es nicht schön, das alte Bahnhofgebäude wieder für Zugreisende als Aufenthaltsort zugänglich zu machen?
    Das sind nur ein paar Beispiele und wenn der Bürgermeister nur einen Sinn für seine Altstadt hat, dann soll er das nicht nur sagen, sondern auch TUN!
    Man sollte besser gleich einen Verein, "Rettet die Altstadt" gründen, oder so was. Denn so geht das langsam nicht mehr. Markdorf zerfriss sich immer mehr und ersetzt es durch Neubauten, die seelenlos nicht mehr die Stadt präsentieren. Nichts davon ist mehr Markdorf-Typisch, sondern sieht wie jedes andere Gebäude aus. Um nochmal auf das Schloss zurückzukommen, ein Hotel sollte besser dort drinnenbleiben. Und der Stadtrat sollte sich mal einen Tag freinehmen und sich genau ansehen, was aus ihrer schönen Stadt nach all den Jahren geworden ist und bei dem modernen Fortschritt die Stadt "Markdorf" gleich besser in "Eurodorf" umbenennen soll.

  • #11

    Fuchs (Samstag, 18 August 2018 21:01)

    Könnte mir eine Begegnungszentrum Pilgerstätte / Jugendherberge/ Unterkunft für Wanderer/ Fahrradreisende mit Weinstube vorstellen, der Fremdenverkehr muss aufgewertet werden
    Es gibt viel zu wenig Unterkünfte in Markdorf. Wir sollten fortschrittlicher denken. Weg von Bürokratie und Ämterdasein hin zu Mobilität, Internationalität...

  • #10

    Birgit und Eckhardt Sperlich (Samstag, 16 Juni 2018 10:19)

    Zu Messezeiten ist in Friedrichshafen und Umgebung keine Hotelunterkunft zu finden. Dies belegt den Bedarf an Hotelkapazitäten mit gehobenem Standard und die Unterkunft im Bischofsschloß ist in den letzten Jahren für Geschäftsreisende immer ein Anziehungspunkt gewesen. Ein Rathaus hingegen sollte modern und in der Raumaufteilung flexibel sein, was im Bischofsschloß durch die vorgegebene Bausubstanz nur mit - im Vergleich zu einem funktionalen Neubau eines Rathauses - unwirtschaftlich hohem Aufwand erreichbar ist.

  • #9

    Luisa Schöttke (Freitag, 15 Juni 2018 22:53)

    Ich habe Freunde auf der ganzen Welt verstreut und wenn diese mich mal in meinem Städtchen Markdorf besuchen, wäre es doch super, sie in einem richtigen Schloss unterzubringen! Campingplatz Steibensteg wäre die Alternative.. NEIN DANKE!
    Außerdem: Hat mal jemand daran gedacht, was passieren würde, wenn der einzige Investor der das (alte) Rathaus kauft, ein Altersheim dort errichten würde?
    Stadtfest, Dixifest, Jahrmarkt,... kann man dann ohne die Rathausbühne als Mittelpunkt komplett vergessen!

  • #8

    Heike Bauer (Donnerstag, 14 Juni 2018 13:18)

    Der Hotelbetrieb ist für Markdorf wichtig, ein Schloß als Hotel ist Bekannt auf der ganzen Welt...
    Was bringt den Tourismus denn noch zu uns, die Altstadt ist doch auch schon ausgestorben, mit dem Rathaus im Schloss wird sie dann ganz Tod werden....

  • #7

    Jürgen O. Temme (Dienstag, 12 Juni 2018 00:04)

    Seit 22 Jahren habe ich meinen ersten Wohnsitz in Markdorf. In dieser Zeit erlebte ich lediglich einen einzigen Bürgerentscheid. Bürgerentscheide sollten in wichtigen Fragen die Regel sein, nicht die Ausnahme. Besonders im kommunalen Politikbereich ist der Bürgerentscheid ein ideales Instrument.
    Ich unterstütze die Initiative aus grundsätzlichen bürgerschaflichen Überzeugungen.
    Wo auch immer das neue Rathaus stehen wird , die Bürgerinnen und Bürger sollen entscheiden.

  • #6

    Pohl (Sonntag, 03 Juni 2018 12:10)

    Markdorf hat sonst keinen ordentlichen Mittelklasse / Oberklasse Hotelbetrieb.
    Eine mittelalterliche Perle, die erst in den 70er /80er Jahren "wiederentdeckt" wurde sollte erhalten und weitergefördert werden

  • #5

    Konrad Dorn (Mittwoch, 16 Mai 2018 10:07)

    Der Hotelbetrieb soll weitergeführt werden und das Rathaus bleiben wo es ist.

  • #4

    J.Sch. (Montag, 14 Mai 2018 16:02)

    Absage an einen Rathausumzug, Hotelbetrieb in Markdorf wäre sinnvoller und wichtiger. Wer denkt an die Folgekosten ( Denkmalschutz). Kann man das Gebäude überhaupt in allen Ebnen für Behinderte zugänglich machen? Eine Kostenexplosion ist mehr als wahrscheinlich. Lieber das " Alte Rathaus " für die Zukunft sanieren, als diesen Irrsinn zu begehen.

  • #3

    Brecht, Angelika und Hugo, Anton-Reichle-Straße 5, 88677 Markdorf (Freitag, 11 Mai 2018 17:48)

    Ganz klare Absage an einen Rathausumzug, Hotelbetrieb in Markdorf wäre
    wichtiger. Grundlegende Sanierung des bisherigen Rathauses ist notwendig,
    der Standort hier ist auch der richtige !!!

  • #2

    Gerhard Behrendt (Mittwoch, 25 April 2018 14:09)

    Abgesehen von den Kosten und dem Denkmalsschutz ist das Bischofsschloss denkbar ungeeignet für ein modernes Bürogebäude. Diese Perle Markdorfs sollte ohne Zeitdruck aufpoliert und dann den Bürgern für vielfältige künstlerische und kommunikative Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

  • #1

    Armin Franke (Dienstag, 24 April 2018 18:42)

    Es fehlen Bettenkapazitäten in Markdorf. Man muss Gäste jetzt in anderen Gemeinden unterbringen. Ein Restaurant mit Garten muss auch bleiben. Es muss endlich einem Aussterben der Innenstadt ein Riegel vorgeschoben werden.