31.8.2018

 

Die heutige Ausgabe des Amtsblatts enthält ein Flugblatt des Bürgermeisters, in dem der Versuch unternommen wird, unser Infoblatt zum Bürgerbegehren einem Faktencheck zu unterziehen. Es freut uns, dass sich der Bürgermeister die Zeit genommen hat, sich mit unseren Argumenten auseinander zu setzen. Auch wir schätzen einen transparenten Diskussionsprozess und werden in Kürze zu den einzelnen Punkten des Faktenchecks Stellung beziehen sowie die aufgeworfenen Fragen beantworten.

 

28.8.2018

 

Die Rücklaufrate der Unterschriftenblätter entspricht unseren Erwartungen, aber es reicht natürlich noch nicht. Wenn alle, die uns in den vergangenen Wochen und Monaten ihre Sympathie bekundet und uns ihre Unterstützung zugesichert haben, zusätzlich zu ihrer eigenen Unterschrift eine weitere beibringen würden, hätten wir das Quorum bereits geschafft!!

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir noch keine Zahlen veröffentlichen, solange die Unterschriften nicht auf Gültigkeit geprüft sind.

Wir bitten um weiterhin rege Beteiligung, sprechen Sie Nachbarn, Freunde und Bekannte an!

Nochmals der Hinweis, bitte die Daten auf den Blättern leserlich und vollständig ausfüllen. Es wäre schade, wenn uns Unterschriften durch leicht vermeidbare Nachlässigkeiten verloren gehen.

 

20.8.2018

 

Es sind fast alle Unterschriftenblätter verteilt.

 

Bitte nehmen Sie unser Bürgerbegehren ernst, es ist die letzte Chance dieses irrsinnige, wertvernichtende und geldverschwendende Vorhaben "Rathaus im Bischofsschloss" zu stoppen. 

 

Wie wir in unserem Infoblatt betont haben, ist Ihre Unterschrift zum Bürgerbegehren noch keine endgültige Abstimmung über das Umzugsprojekt. Richtig ist aber auch, solange wir die Anzahl von 800 gültigen Unterschriften nicht erreicht haben, ist jede nicht gegebene Unterschrift keine Enthaltung, sondern gleichbedeutend mit einer Stimme für das Umzugsprojekt.

 

Nur wenn wir die benötigten 800 Unterschriften bekommen, können wir weiter gemeinsam für sinnvolle Lösungen zum Rathausneubau und zur Nutzung des Bischofsschloss kämpfen.

 

8.8.2018

 

Unser Bürgerbegehren ist jetzt offiziell angelaufen.

Das Unterschriftenblatt und das zugehörige Infoblatt können Sie von unserer Download Seite herunterladen. Bitte beachten Sie die Hinweise zum Download sowie auf dem Unterschriftenblatt.

Die Verteilung der Blätter an Markdorfer Haushalte beginnt voraussichtlich am 14.8.

Im Downloadbereich finden Sie außerdem unseren aktuellen Newsletter zum Start des Bürgerbegehrens.

 

2.8.2018

 

Wir suchen noch Freiwillige, die sich mit uns an der Verteilung der Unterschriftenblätter zum Bürgerbegehren beteiligen. Bei 20 bis 30 Austrägern und 7000 Markdorfer Haushalten wären das 250 bis 350 Briefkästen pro Austräger, was nach unserer Erfahrung in ca. 3 Stunden zu schaffen ist. Abhängig von der Zahl der Austräger würden wir versuchen, Stadtgebiet und Teilorte in etwa gleichgroße Bezirke einzuteilen. Der Verteilungszeitraum wäre voraussichtlich zwischen dem 10.8. und 19.8.

Meldungen bitte über unsere Kontaktseite. Vielen Dank.

 

28.7.2018

In Salem wurde gestern der Grundstein gelegt für das Rathaus in der "Neuen Mitte".

Laut Pressebericht belaufen sich die Kosten für das Gebäude inklusive Bibliothek und Tourismus-Büro auf 12,1 Millionen Euro.

In Markdorf wollen Bürgermeister und Gemeinderat für das "Rathaus im Bischofsschloss" den doppelten Betrag investieren bei annähernd gleichem Bedarf!

 

25.7.2018

Wie erwartet wurde in der gestrigen Gemeinderatssitzung der Antrag der SPD-Fraktion auf einen Bürgerentscheid abgelehnt und unmittelbar danach der Umbau des Bischofsschloss beschlossen. Unseren Kommentar dazu finden Sie im aktuellen Newsletter vom 25.7.2018 auf unserer Download Seite.

 

27.6.2018

 

Die SPD Fraktion hat  in der Gemeinderatssitzung am 26.6. den Antrag gestellt im Gemeinderat über einen Bürgerentscheid abzustimmen. Wir finden das gut. Man spart mindestens drei Monate Zeit ein, wenn wir auf ein Bürgerbegehren verzichten.

 

 

14.6.2018

 

Die Kostenberechnung hat das von uns befürchtete Ergebnis geliefert.

18,4 Mio.€ soll der Umbau des Bischofsschloss zum Rathaus kosten.

Zuzüglich des Kaufpreises von 3,85 Mio.€ und 10% Risikoaufschlag macht das 24 Mio.€!

 

Zum Vergleich:

 

In Salem (11700 Einwohner) erschließt man für 25 Mio.€ ein komplettes Ortszentrum "Neue Mitte" inklusive Rathaus, Tiefgarage, Bürgerpark und Marktplatz.

 

In Leonberg (48000 Einwohner) wurde letztes Jahr ein modernes neues Rathaus mit einer Bruttogeschossfläche von 9900 m² und 5500 m² Nutzfläche zum Festpreis von 25 Mio.€ fertiggestellt.

 

 

14.06.2018

 

Wir werden gelegentlich als “NEIN“ Sager kritisiert, die keine Alternativen zur Nutzung des Bischofsschlosses vorweisen können!
Um es klar und deutlich zu sagen, wir haben
Vorschläge gemacht, aber wir sehen es nicht als unsere Aufgabe an, diese Vorschläge auszuarbeiten, dazu haben wir weder die Expertise noch die dafür notwendigen (Steuer-)Mittel.

 

Von Seiten der Stadt haben wir nicht einen einzigen Vorschlag zur alternativen Nutzung des Schlossensembles gesehen!

 

Wir können auch nicht für andere Versäumnisse der Verwaltung und des Gemeinderats verantwortlich gemacht werden. Es rächt sich jetzt, dass seit drei Jahren eingleisig in Richtung “Rathaus im Bischofsschloss“ gefahren wurde und die Pläne für den Umbau und die Erweiterung des Rathauses am alten Platz im Orkus des Vergessens entschwunden sind. Hätte man zum jetzigen Zeitpunkt realisierbare Pläne für die Rathaussanierung vorliegen, könnte man zwischen Alternativen wählen und wir müssten uns nicht auf ein schlichtes “JA“ oder “NEIN“ zum Umzugsprojekt beschränken.