27.10.2018

Frau Deiters-Wälischmiller (Fraktionsvorsitzende der Umweltgruppe) und Herr Bitzenhofer (Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler) werfen uns in einem Beitrag im heutigen Südkurier ‘Haustürgeschäfte‘ im Rahmen des Bürgerbegehrens vor. Offensichtlich haben sie nicht verstanden, dass es gängige Praxis bei Bürgerbegehren ist, um Unterschriften zu werben und Mitbürger auch direkt anzusprechen.

Wir haben uns für einen anderen Weg entschieden, und die Unterschriftenlisten an alle Haushalte verteilt, mit dem Ergebnis, dass die Unterschriftensammlung ein Selbstläufer wurde und es gar nicht mehr notwendig war, im großen Stil um Unterschriften zu werben.

 

Liebe Frau Deiters-Wälischmiller, lieber Herr Bitzenhofer, wenn Sie es schon versäumt haben, die Meinung in der Bürgerschaft vor Ihren Entscheidungen einzuholen, sollten Sie uns nicht unlautere Methoden vorwerfen um damit die starke Botschaft des Bürgerbegehrens klein zu reden.

 

24.10.2018

1823 Unterschriften haben wir heute an Bürgermeister Riedmann übergeben, das sind mehr als doppelt so viel wie benötigt wurden. Siehe dazu die Presseartikel im SÜDKURIER und der Schwäbischen Zeitung.

Die Unterschriften werden jetzt von der Verwaltung geprüft, das Ergebnis soll in der Gemeinderatssitzung am 6.11. präsentiert werden, wo dann auch voraussichtlich der Bürgerentscheid beschlossen wird. Geplant ist diesen bereits am 16.12. abzuhalten.

Wenn der Gemeinderat am 24.7. dem Antrag der SPD Fraktion gefolgt wäre, den Bürgerentscheid aus eigenen Reihen zu beschließen, hätte man sich drei Monate Zeitverlust erspart.

19.10.2018

Rückgabeschluss für unsere Unterschriftensammlung ist morgen, 20.10.

Falls noch jemand ausgefüllte Unterschriftenblätter zuhause hat, bitte umgehend bei uns abgeben oder in eine unserer Sammelboxen einwerfen. Wir freuen uns natürlich über jede zusätzliche Unterschrift, falls sich Mitbürger noch kurzfristig dazu entschließen sollten. Das Unterschriftenblatt gibt's hier zum Download, falls nicht mehr vorhanden.

Am Mittwochnachmittag (24.10.) geben wir die Listen im Rathaus ab.

Unabhängig davon wie die Gültigkeitsprüfung ausfällt, wir werden die Messlatte mit Leichtigkeit überspringen.

Vielen Dank dafür an alle Unterzeichner und die aktiven Unterstützer.

 

9.10.2018

In der Gemeinderatssitzung wurde heute die großangekündigte Potenzialanalyse für ein Hotel auf dem Rathausareal vorgestellt. Schwerpunkte waren eine mögliche Kubatur des Gebäudekomplexes, welcher sich aus stadtplanerischer Sicht harmonisch in die Umgebung anpassen soll, sowie eine knappe Konzept- und Wirtschaftlichkeitsanalyse.

Bei 100 Zimmern mit durchschnittlich 28 m², einer minimal notwendigen Größe von Gastronomie- und Veranstaltungsbereich, und einem minimalistischen Freizeitbereich kommt man auf eine Bruttogrundfläche von 6200 m²,  Die Kosten werden grob auf 18,5 Mio. € geschätzt. (Alle Zahlen ohne Tiefgarage). Die Wirtschaftlichkeits-analyse geht von einer etwa 70 prozentigen Auslastung und einem Jahresumsatz von 6,4 Mio. €  (netto) aus, was letztlich zu einem positiven Ergebnis für den Betreiber führen soll.

Unserer Meinung nach nicht viel mehr als eine Machbarkeitsstudie, parametrisch auf das gewünschte Ergebnis für den Kunden getrimmt. Am stärksten beeindruckt hat uns in der anschließenden Diskussion Frau Sträßle (CDU Fraktionsvorsitzende), die bereits in diesem Kartenhaus das Potenzial eines neuen Alleinstellungsmerkmal für Markdorf erkannt haben will.

Dem aufmerksamen Zuhörer dürfte nicht entgangen sein, dass hier und heute ein Hotel skizziert wurde, welches (abgesehen von der Zimmeranzahl) noch bis vor einem Jahr in Markdorf existierte.

 

8.10.2018

Auf Einladung des Bürgermeisters fand heute im Rathaus eine Besprechung zum Thema „Vorbereitung des Bürgerentscheids“ statt.  Anwesend waren die Herren Riedmann, Schiele, Hess und Lissner, sowie auf unserer Seite die drei Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens: Wassum, Feldmaier und Sondermann. Da alle Seiten davon ausgehen, dass das Bürgerbegehren planmäßig und erfolgreich abgeschlossen wird, strebt die Verwaltung eine zügige Durchführung des Verfahrens an. Dazu wurden im heutigen Gespräch die Prozedur und ein ungefährer Zeitplan skizziert.

 

Die finale Entscheidung zur Durchführung des Bürgerentscheids obliegt dem Gemeinderat, der auch den Termin dafür festlegt. Im Vorfeld des Bürgerentscheids wird es entsprechend §21 Abs.5 der Gemeindeordnung BW eine Bürgerinformation geben (bis zum 20. Tag vor dem Bürgerentscheid als Beilage zum Amtsblatt), worin beide Seiten – Gemeindeorgane und Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens – ihre Auffassung zum Gegenstand des Bürgerentscheids in gleichem Umfang darstellen dürfen.

 

Die Übergabe der Unterschriftenlisten des Bürgerbegehrens an die Verwaltung ist für den 24.Oktober geplant. Wie auf den Unterschriftenblättern vermerkt ist, werden unsere Sammelboxen noch bis einschließlich 20.Oktober bereitstehen. Nach unserer Erfahrung schlummern immer noch einige Unterschriften in Schubladen oder an Pinnwänden. Alle Mitbürger, die uns mit ihrer Unterschrift noch unterstützen wollen, werden herzlichst gebeten uns die entsprechenden Listen baldmöglichst zukommen zu lassen, damit wir ein starkes Signal an Verwaltung und Gemeinderat senden können.

19.9.2018

Die Rückläufe der Unterschriftenlisten halten unvermindert an, unbeeindruckt vom Faktencheck Flugblatt des Bürgermeisters und trotz (oder gerade wegen?) der 'mit
Begeisterung und großem Interesse angenommen
en' Schlossführungen. Wir sind daher zuversichtlich, dass wir in den verbleibenden Wochen noch ein paar Zentimeter drauflegen können.

Macht weiter mit, sprecht Nachbarn, Freunde und Bekannte an, der Bürgerentscheid winkt bereits am Horizont.

8.9.2018

Eine von der Stadt beauftragte “Potenzialanalyse“ für ein Hotel mit 100 Zimmern auf dem Rathausareal liegt vor und soll in der Gemeinderatssitzung am 9. Oktober öffentlich vorgestellt werden. Das Potenzial eines Hotels im Bischofsschloss wurde leider nicht untersucht, es fehlen daher weiterhin wichtige Fakten, wie sie für einen objektiven Bürgerdialog notwendig wären. Hotelketten werden als Betreiber für das neue Hotel ausgeschlossen, es mache für sie keinen Sinn. Bleibt abzuwarten welcher Baukörper uns am 9.10. für den "Mikrostandort" Markdorf vorgestellt wird. Ein Beispiel: das spartanisch ausgelegte IBIS Hotel am Flughafen FN hat 80 Zimmer, ein 4* Tagungshotel  mit 100 Zimmern, Restaurant, Wellnessbereich und Tiefgarage würde die Dimension des IBIS Hotels bei weitem übertreffen.

 

4.9.2018

Unsere Stellungnahme zum Faktencheck des Bürgermeisters sowie der Newsletter zur Halbzeit des Bürgerbegehrens stehen zum Download bereit.

 

31.8.2018

 

Die heutige Ausgabe des Amtsblatts enthält ein Flugblatt des Bürgermeisters, in dem der Versuch unternommen wird, unser Infoblatt zum Bürgerbegehren einem Faktencheck zu unterziehen. Es freut uns, dass sich der Bürgermeister die Zeit genommen hat, sich mit unseren Argumenten auseinander zu setzen. Auch wir schätzen einen transparenten Diskussionsprozess und werden in Kürze zu den einzelnen Punkten des Faktenchecks Stellung beziehen sowie die aufgeworfenen Fragen beantworten.

 

28.8.2018

 

Die Rücklaufrate der Unterschriftenblätter entspricht unseren Erwartungen, aber es reicht natürlich noch nicht. Wenn alle, die uns in den vergangenen Wochen und Monaten ihre Sympathie bekundet und uns ihre Unterstützung zugesichert haben, zusätzlich zu ihrer eigenen Unterschrift eine weitere beibringen würden, hätten wir das Quorum bereits geschafft!!

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir noch keine Zahlen veröffentlichen, solange die Unterschriften nicht auf Gültigkeit geprüft sind.

Wir bitten um weiterhin rege Beteiligung, sprechen Sie Nachbarn, Freunde und Bekannte an!

Nochmals der Hinweis, bitte die Daten auf den Blättern leserlich und vollständig ausfüllen. Es wäre schade, wenn uns Unterschriften durch leicht vermeidbare Nachlässigkeiten verloren gehen.

 

20.8.2018

 

Es sind fast alle Unterschriftenblätter verteilt.

 

Bitte nehmen Sie unser Bürgerbegehren ernst, es ist die letzte Chance dieses irrsinnige, wertvernichtende und geldverschwendende Vorhaben "Rathaus im Bischofsschloss" zu stoppen. 

 

Wie wir in unserem Infoblatt betont haben, ist Ihre Unterschrift zum Bürgerbegehren noch keine endgültige Abstimmung über das Umzugsprojekt. Richtig ist aber auch, solange wir die Anzahl von 800 gültigen Unterschriften nicht erreicht haben, ist jede nicht gegebene Unterschrift keine Enthaltung, sondern gleichbedeutend mit einer Stimme für das Umzugsprojekt.

 

Nur wenn wir die benötigten 800 Unterschriften bekommen, können wir weiter gemeinsam für sinnvolle Lösungen zum Rathausneubau und zur Nutzung des Bischofsschloss kämpfen.

 

8.8.2018

 

Unser Bürgerbegehren ist jetzt offiziell angelaufen.

Das Unterschriftenblatt und das zugehörige Infoblatt können Sie von unserer Download Seite herunterladen. Bitte beachten Sie die Hinweise zum Download sowie auf dem Unterschriftenblatt.

Die Verteilung der Blätter an Markdorfer Haushalte beginnt voraussichtlich am 14.8.

Im Downloadbereich finden Sie außerdem unseren aktuellen Newsletter zum Start des Bürgerbegehrens.

 

2.8.2018

 

Wir suchen noch Freiwillige, die sich mit uns an der Verteilung der Unterschriftenblätter zum Bürgerbegehren beteiligen. Bei 20 bis 30 Austrägern und 7000 Markdorfer Haushalten wären das 250 bis 350 Briefkästen pro Austräger, was nach unserer Erfahrung in ca. 3 Stunden zu schaffen ist. Abhängig von der Zahl der Austräger würden wir versuchen, Stadtgebiet und Teilorte in etwa gleichgroße Bezirke einzuteilen. Der Verteilungszeitraum wäre voraussichtlich zwischen dem 10.8. und 19.8.

Meldungen bitte über unsere Kontaktseite. Vielen Dank.

 

28.7.2018

In Salem wurde gestern der Grundstein gelegt für das Rathaus in der "Neuen Mitte".

Laut Pressebericht belaufen sich die Kosten für das Gebäude inklusive Bibliothek und Tourismus-Büro auf 12,1 Millionen Euro.

In Markdorf wollen Bürgermeister und Gemeinderat für das "Rathaus im Bischofsschloss" den doppelten Betrag investieren bei annähernd gleichem Bedarf!

 

25.7.2018

Wie erwartet wurde in der gestrigen Gemeinderatssitzung der Antrag der SPD-Fraktion auf einen Bürgerentscheid abgelehnt und unmittelbar danach der Umbau des Bischofsschloss beschlossen. Unseren Kommentar dazu finden Sie im aktuellen Newsletter vom 25.7.2018 auf unserer Download Seite.

 

27.6.2018

 

Die SPD Fraktion hat  in der Gemeinderatssitzung am 26.6. den Antrag gestellt im Gemeinderat über einen Bürgerentscheid abzustimmen. Wir finden das gut. Man spart mindestens drei Monate Zeit ein, wenn wir auf ein Bürgerbegehren verzichten.

 

 

14.6.2018

 

Die Kostenberechnung hat das von uns befürchtete Ergebnis geliefert.

18,4 Mio.€ soll der Umbau des Bischofsschloss zum Rathaus kosten.

Zuzüglich des Kaufpreises von 3,85 Mio.€ und 10% Risikoaufschlag macht das 24 Mio.€!

 

Zum Vergleich:

 

In Salem (11700 Einwohner) erschließt man für 25 Mio.€ ein komplettes Ortszentrum "Neue Mitte" inklusive Rathaus, Tiefgarage, Bürgerpark und Marktplatz.

 

In Leonberg (48000 Einwohner) wurde letztes Jahr ein modernes neues Rathaus mit einer Bruttogeschossfläche von 9900 m² und 5500 m² Nutzfläche zum Festpreis von 25 Mio.€ fertiggestellt.

 

 

14.06.2018

 

Wir werden gelegentlich als “NEIN“ Sager kritisiert, die keine Alternativen zur Nutzung des Bischofsschlosses vorweisen können!
Um es klar und deutlich zu sagen, wir haben
Vorschläge gemacht, aber wir sehen es nicht als unsere Aufgabe an, diese Vorschläge auszuarbeiten, dazu haben wir weder die Expertise noch die dafür notwendigen (Steuer-)Mittel.

 

Von Seiten der Stadt haben wir nicht einen einzigen Vorschlag zur alternativen Nutzung des Schlossensembles gesehen!

 

Wir können auch nicht für andere Versäumnisse der Verwaltung und des Gemeinderats verantwortlich gemacht werden. Es rächt sich jetzt, dass seit drei Jahren eingleisig in Richtung “Rathaus im Bischofsschloss“ gefahren wurde und die Pläne für den Umbau und die Erweiterung des Rathauses am alten Platz im Orkus des Vergessens entschwunden sind. Hätte man zum jetzigen Zeitpunkt realisierbare Pläne für die Rathaussanierung vorliegen, könnte man zwischen Alternativen wählen und wir müssten uns nicht auf ein schlichtes “JA“ oder “NEIN“ zum Umzugsprojekt beschränken.